| Story
Hlynur ist der Prototyp
eines Slackers. Er ist Ende 20, freiwillig arbeitslos, schläft
bis in den Nachmittag hinein, den er dann mit Internetsurfen
und Videospielen verbringt, während seine Mutter (bei
der er immer noch wohnt) um ihn rumwuselt. Den Abend verbringt
er entweder in der Kneipe oder mit seiner Freundin Hofi,
die er aber mehr als ständigen One-Night-Stand ansieht.
Doch dann lädt seine Mutter über Weihnachten eine
Freundin aus Spanien, die temperamentvolle Flamenco Lehrerin
Lola ein und Hlynur wird erstmals aus seiner Lethargie gerissen.
Als die Mutter über Silvester zu Bekannten fährt,
betrinken sich Lola und Hlynur und landen anschließend
im Bett. Doch das ist erst der Anfang, denn bald muß
Hlynur erfahren, dass Lola eigentlich lesbisch, die Freundin
der Mutter und schwanger ist.
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| Kommentar
Der Antiheld Hlynur führt
in Off-Kommentaren durch die halb auf isländisch und
halb auf englisch gedrehte schwarze Komödie, die bereits
einige Preise auf diversen Filmfesten einheimste. Immer
wieder werden Vergleiche zwischen dem kalten einöden
isländischen Winter und dem langweiligen Leben von
Hlynur gezogen. Erst die temperamentvolle Spanierin Lola
scheint sein Leben aufzuwirbeln, indem sie seine Lebenseinstellung
immer wieder in Frage stellt. Das selbe kann man auch über
Schauspielerin Victoria Abril sagen, die für den nötigen
Kontrast zu dem oft ein wenig unterkühlt wirkenden
Mutter-Sohn-Gespann gibt. Der Regisseur Kormákur,
der oft auch als der isländische Almodovar bezeichnet
wird machte aus der Lesbenstory kein großes Trara
und zeigt vor allem ihre Methode zu einem Kind zu kommen
mit einem kleinen Augenzwinkern.
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Production
Infos
Island,
2000, 100 min, color
| Cast
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| Crew
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| Gossip |
| Victoria Abril hatte
auch in "Eine
Frau für Zwei" eine Affäre mit einer
Lesbe. |
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| Film
bestellen: |
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