| Story
Die Archäologin Brett Lynch
wird brutal überfallen und zusammengeschlagen. Von ihrer
Freundin Flavia erfährt Commissario Bruentti, dass die Täter
ein Treffen mit dem Museumsdirektor Semenzato verhindern
wollten. Brett hatte festgestellt, dass zwei wertvolle chinesische
Vasen aus ihrer Ausstellung gegen Duplikate ersetzt wurden
und wollte Semenzato deswegen zur Rede stellen.
Bevor Brunetti den
Museumsdirektor jedoch befragen kann, wird dieser erschlagen
in seinem Büro aufgefunden. Die Hinweise, dass dieser in
illegalen Kunsthandel verstrickt war, verdichten sich und
die Spur führt zu dem einflussreichen Millionär und Kunstsammler
Crapa, dem jedoch nichts nachzuweisen ist. Während die Flut
Venedig überschwemmt, spitzt sich die Lage zu, als Brett
trotz Polizeischutz verschwindet.
|
| Kommentar
Leider ohne den Charme der
Augsburger Puppenkiste staksen in diesem Film hölzerne deutsche
Schauspieler durch ein langsam absaufendes Venedig. Gleichzeitig
durchs Wasser laufen und Dialoge aufsagen ist für manche
schwierig genug, für die Schauspielkunst blieb da leider
nicht allzu viel übrig. Doch ausnahmsweise kann man den
Filmemachern nicht alle Schuld zuschieben, da schon die
Vorlage eher schwach daherkommt.
Nach "Donna
Leon - Venezianisches Finale" ist dies der zweite
Auftritt des lesbischen Pärchens Brett und Flavia.
Einzig positiv an beiden
Machwerken ist zu bemerken, dass hier ein lesbisches Paar
in den Mainstream eingearbeitet wird und dennoch wünscht
man sich in Fällen wie diesem Film, dass Holz nicht immer
schwimmen würde.
|
|
 |
Production
Infos
D,
2003, 90 min, color
|