| Story
Nabou
ist sowohl Freundin als auch Job (in einem Kiosk) los und
quartiert sich erstmal bei ihrer Freundin Guiseppe ein,
um dort in der Badewanne mit Schokolade ihre Trauer so richtig
auszuleben. Doch das ist auf die Dauer auch keine Lösung
und so schmiedet sie einen Plan, um Katja zurückzugewinnen:
Sie will sich im selben Haus einnisten, in dem Katja wohnt,
um ihr so andauernd zufällig begegnen und so ihr Herz
zurückgewinnen zu können.
Durch Zufall gerät
sie in die Bewerbungsgespräche um die Stelle einer
Raumpflegerin bei der Karrierefrau Kim, die im gleichen
Haus wohnt und da alle andere Bewerberinnen noch schlimmer
sind als sie, bekommt sie den Job. Sie scheint ihrem Ziel
(Katja) einen Schritt näher.
Doch sie kommt nicht nur
Katja räumlich, sondern auch Kim gefühlsmäßig
näher, die in ihrer Beziehung zu ihrem Freund längst
nichtmehr glücklich ist.
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| Kommentar
Der
Film kann als ein netter kleiner Film bezeichnet werden
mit sympathischen Figuren, die ausnahmsweise mal keine Probleme
mit ihrer Homosexualität haben und wie schon in „Kommt
Mausi raus“ gibt es auch diesmal das Happy End. Mit
seinem anderen Anliegen, den alltäglichen Rassismus
darzustellen, übernimmt sich der Film jedoch. Sicher
stammen die geschilderten Szenen aus der Realität,
aber irgendwann, späterstens bei Kim’s debiler Schwiegermutter
in spe, gerät es jedoch zu platten Witzvorlagen, die
einen an alte Witze von Rudi Carell denken lassen. Der unterschwellige
Rassismus, der über „Negerküsse“ und „Sie sprechen
aber gut Deutsch“ hinausgeht, wird dafür nicht adressiert.
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Production
Infos
Deutschland,
1998, 90min, color
| Cast
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| Crew
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| Links
Gossip
Katja
Keller (Billi/Marienhof)
sollte zunächst die Rolle der Katja spielen, konnte
dies aber aus Termingründen nicht und spielte daher
die Minirolle der "Frau in der Disco".
Isabella Parkinson spielte
auch in "Das Hochzeitsgeschenk"
eine Lesbe.
Der Film erhielt den
Publikumspreis beim Schwul-lesbischen Filmfestival in New
York 1998.
Wie schon im Film "Kommt
Mausi raus", für den Angelina Maccarone das Drehbuch
schrieb, darf auch hier wieder ein Mitglied der Missfits
(Gerburt Jahnke) einen Kurzauftritt hinlegen.
Mit "Fremde
Haut" und "Vivere" drehte die Regisseurin
weitere Filme mit lesbischen Protagonistinnen.
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