| Story:
Maggie
hat ihr Studium abgebrochen, um sich selbst zu finden und
bis sie das getan hat, arbeitet sie in einem lesbischen
Buchladen. Gerade als ihr Leben so richtig gut wird mit
einer vorläufigen Wohnung (in der anscheinend ein Vibratormassaker
stattgefunden hat) und ihrer großen neuen Liebe Kim,
einer Künstlerin, die sie gerade einmal 24 Stunden
kennt, da kommt was kommen muss, nämlich Mama, die
noch nichts vom Lebenswandel ihrer Tochter weiß. Und
Mama will nicht nur kurz bleiben, sondern sie und der 17jährige
Bruder nisten sich bei Maggie ein. Und so muss Maggie neben
den Dildos auch ihre Liebe zu Kim verstecken, da sie sich
immer noch nicht traut ihrer Mutter zu sagen, dass sie lesbisch
ist. Doch Kim ist nicht bereit, dieses Spiel mitzuspielen.
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| Kommentar:
Der Film bemüht
sich viele Themen unter einen Hut zu bekommen: Homosexualität,
Bisexualität, Transgender, Repressalien gegen Buchläden
mit homosexuellen Klientel, Skins, das alles und noch viel
mehr und es ist definitiv zu viel, was sich der Film versucht
aufzuladen. Bei so vielen Themen bleibt nun mal die Tiefe
auf der Strecke und der Film verliert sich ab und zu in
Schwarz/weiß Simplifizierungen. Zudem wirken die Figuren
mitunter etwas eindimensional, wie die alles ins Bett zerrende
Bisexuelle und die herzensgute Transsexuelle.
Aber lässt man
das alles außer acht und nimmt sich vor den Film,
der leicht und witzig ist, einfach nur zu genießen,
so wird man sicher nicht enttäuscht, denn eins ist
sicher, gute Laune kann der Film vermitteln und auch für
sexy Liebesszenen und ein kitschiges Happy End wurde gesorgt.
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| Gossip:
Der Film gewann bei
Schwul-lesbischen Festivals in London und Toronto 1999 jeweils
den Publikumspreis und wurde im selben Jahr in einer Umfrage
der PopcornQ (Filmseite von Planet
Out) Seite unter die Top Ten gewählt.
Sowohl die Szene im
Cafe, als die sich küssenden Frauen rausgeworfen werden,
als auch der Streit des Buchladens mit den kanadischen Zollbestimmungen,
die das Recht haben, Bücher zu konfiszieren, auch wenn
sie im Land nicht verboten sind, beruhen auf wahren Geschehnissen.
Christina Cox spielte auch
in der geplanten Krimi-Serie "Nikki
and Nora" eine Lesbe von der jedoch nur eine Pilotepisode
gedreht wurde.
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Production
Infos
Canada,1999,101min,color
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