| Story
Megan (Natasha Lyonne)
ist eine ganz normale Schülerin, sie hat gute Noten,
ist Cheerleaderin und geht mit dem Captain der Footballmanschaft.
Aber da ist noch mehr: Zudem ist sie Vegetarierin, hat ein
Poster von Melissa Etheridge in ihrem Zimmer, Bilder von
Frauen in ihrem Schulschrank und was das Schlimmste ist:
sie mag es nicht, ihren Freund zu küssen! Genug Anzeichen
für ihre Familie und ihre Freunde, sich Sorgen zu machen:
Denn das alles kann nur eins bedeuten: Megan ist lesbisch!!
Alle sind davon überzeugt - bis auf Megan.
Und auch Abhilfe ist schnell gefunden.
Sie wird in das Umerziehungslager "True Directions" geschickt, um dort
mit einem 5 Schritte Programm zu lernen, wie man heterosexuell wird. Doch
schon der erste Schritt ist für Megan fast unmöglich, denn sie
muß gestehen, lesbisch zu sein. Für sie ein Ding der Unmöglichkeit,
ist sie doch schließlich Cheerleaderin. Doch ganz langsam kommen
ihr Zweifel, ob die anderen vielleicht nicht doch Recht hatten und dann
ist da noch Graham (Clea Duvall), die dort ist, um nicht ihren Treuhandfond
zu verlieren. Die beiden verlieben sich ineinander und alles könnte
so schön sein, wäre man nicht eigentlich in einem Umerziehungslager. |
| Kommentar
Dieser Film ist sicher
kein Meisterwerk und etwas mehr Charakterentwicklung hätte
ihm durchaus gut getan. Was aber nicht heißen soll,
daß er schlecht ist. Wenn man es überzeichnet
mag und gerne über Stereotypen lacht, ist man hier
gut aufgehoben. Der Stil des Filmes erinnert an spätere
John Waters Filme, auch wenn dessen "Niveau" nicht ganz
erreicht werden kann. Unterstützt wird dieser Eindruck
dadurch, daß Mink..., eine Waters Schauspielerin in
diesem Film Megans Mutter gibt. Es ist sicherlich kein Film
darüber, wie ein Teenager sich seiner oder ihrer Sexualität
bewusst wird und über die daraus entstehenden Problematiken.
Wenn man jedoch nicht zuviel nachdenkt, kann man seine Freude
an diesem Film haben und mit einem Lachen den Kinosaal verlassen,
oder den Fernseher ausschalten.
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| Gossip
Clea Duvall hat bereits
in Jamie Babbits Kurzfilm "Sleeping Beauty" mitgespielt,
bei dem es sich um eine lesbische Version von Dornröschen
handelt, und auch eine "recurring" Rolle in der Serie "Popular"
bei der Babbit z.T. Regie führt. Natasha Lyonne, die
eine gute Freundin von Clea Duvall ist, kam zu dem Film,
als sie das Drehbuch und Duvalls Auto fand und ihren Agenten
am nächsten Tag aufforderte, ihr darin eine Rolle zu
beschaffen.
Bud Cort dürfte vielen, auch
wenn sie ihn nicht erkennen, aus Harold and Maude bekannt sein, in dem
er den jungen Harold spielte. |
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Production
Infos
USA, 1999,
35mm, 81 min, color
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