| Story:
Eigentlich
hatte Corky nach ihrem Knastaufenthalt vorgehabt, sich eher
ruhig zu verhalten. Nur als Hausmeister arbeiten und ab
und zu eine Frau aufreißen. Doch sie hat die Rechnung
ohne Violet gemacht, die Frau von nebenan. Zum erstenmal
begegnen sich die beiden im Fahrstuhl und von Anfang an
steht fest, zwischen den beiden geht etwas vor. Enden tut
dies in Sex, der um Corky zu zitieren, sie wieder sehen
lässt. Doch eine Verschnaufpause bekommt sie nicht,
denn Violet hat ein Ziel: von ihrem Freund Caesar, der als
Geldwäscher für die Mafia arbeitet und sich auch
mal die Finger schmutzig macht, wegzukommen und ihn um 2
Millionen Dollar zu erleichtern (schließlich hat eine
Frau Ansprüche) und sie weiß auch schon, wer
ihr dabei helfen soll: Corky. Diese hat dann auch schnell
einen Plan bereit, nur das sich niemand daran hält,
schon gar nicht Caesar.
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| Kommentar:
Bound
kann als moderner film noir angesehen werden, der jedoch
einen Schritt weiter geht und die Regeln dieses Genres auf
den Kopf stellt. Es ist die typische Geschichte eines Ex-Knackis,
der obwohl er weiß, dass ihm das nur Ärger einbringt,
sich von der Gangsterbraut, deren Motive nie ganz klar sind,
becircen lässt und ihr hilft, ihren Freund hereinzulegen
und abzuhauen. Nur ist Corky eine Frau und somit ist von
Anfang an klargestellt, dass der Film sich nicht an die
typischen Regeln der B-Filme der 30-50ger Jahre halten wird.
Kennt man diese alten Filme, glaubt man vorhersagen zu können,
was passieren wird, nur um von einer überraschenden
Wendung nach der anderen überrannt zu werden. Erfrischend
ist auch der Umgang mit der Sexualität der beiden Hauptcharaktere,
aus der keine große Sache gemacht wird und mit der
dennoch die ganze Geschichte steht oder fällt. Nicht
umsonst war der Film damals ein Erfolg auf dem Schwul-Lesbischen
Filmfestival in San Francisco.
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Production
Infos
USA,1996,108min,color
| Cast
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| Crew
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Links
| unofficial
swiss bound page |
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Gina
Gershon Unofficial Tribute
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Gershon Myspace |
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Gershon Homepage |
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| Gossip
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Gina
Gershon hatte auch in "Show
Girls" einen Lesbenkuss und spielte in "Prey
for Rock and Roll" eine bisexuelle Rocksängerin
und eine Lesbe in "Man
about Town"
Als „Sexpertin" für lesbischen Sex engagierten
die Wachowski Susi Bright (Autorin von „Sexbüchern
für Lesben", die in dem Film auch eine Minirolle
innehatte, als Besitzerin der Lesbenkneipe).
Ein befreundetes
Lesbenpaar dem ich den Film geliehen hatte, beschwerte
sich, dass sie bis zur Hälfte gedacht hätten,
ich hätte ihnen einen Porno geliehen. Dann hätte
ihnen der Film aber doch gefallen. Nunja, aber was
soll man von Leuten halten, den ich erklären
musste, dass Hella von Sinnen kein Transvestit ist.
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| Film
bestellen: |
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