USA, Canada, Mexico, 2002


Story

Der Film basiert auf der Lebensgeschichte der bisexuellen mexikanischen Malerin Frida Kahlo. Bereits in ihrer Jugend erlitt Frida einen schweren Busunfall, der sie für Monate in ein Gipskorsett zwang und ihr ein späteres Leben ohne Schmerzen unmöglich machte. Kaum hat sie wieder Laufen gelernt, lernt sie den Künstler Diego Rivera kennen und lieben. Die beiden avancieren zu einem schillernden Paar in der mexikanischen und bald internationalen Künstlerszene.

Als Frida und Diego heiraten, schwören sie sich nicht Treue, sondern Loyalität. Ihre unkonventionelle Beziehung ist geprägt von Diegos vielen Affären, aber auch die bekennende Kommunistin Frida hatte Affären mit Männern als auch Frauen, darunter zB Leon Trotski.

Der Film begleitet das turbulente Leben der Künstlerin bis zu ihrem frühen Tod im Alter von 47 Jahren.

Kommentar

In der Verfilmung wird nur eher nebenbei auf die Bisexualität der Malerin eingegangen und ihre Affären mit Frauen sind eher als Rache an den unzähligen Seitensprüngen ihres Mannes dargestellt. Die bekannteste Szene aus dem Film ist wohl der Trinkwettbewerb bei dem Frida einen Tanz mit der Fotografin Tina Modotti gewinnt. Die beiden legen einen erotischen Tango, gefolgt von einem Kuss aufs Parkett.

Die Regisseurin erweckt die Bilder der Kahlo zum Leben, immer wenn es darum geht die Gefühlswelt von Frida darzustellen, diese farbenfrohen Szenen gehören eindeutig zu den Höhepunkten einer auch ansonsten gut gelungenen Biografie.

Getragen wird der Film aber von der herausragenden Darstellung von Salma Hayek, die Jahre dafür kämpfte, diese Rolle spielen zu dürfen und dafür mit einer Oscarnomminierung belohnt wurde.

Production Infos

USA, Canada, Mexico, 2002, 123 min, color
Cast
Frida Kahlo Salma Hayek
Tina Modotti Ashley Judd
Diego Rivera Alfred Molina
Gracie Saffron Burrows
   
Crew
director Julie Taymor
script Hayden Herrera
Clancy Sigal
Diane Lake
Gregory Nava
Anna Thomas
camera Rodrigo Prieto
 
Gossip

Salma Hayek kämpfte ganze 8 Jahre darum diese Rolle spielen zu dürfen und für kurze Zeit gab es sogar ein Konkurrenzprojekt eines anderen Studios mit Jennifer Lopez in der Hauptrolle.

Um ihrer Figur mehr Authentizität zu verleihen versuchte Salma Hayek sich sogar einen kleinen Damenbart (einem Markenzeichen der Kahlo) wachsen zu lassen, indem sie sich immer wieder die Oberlippe rasierte.

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