| Story
Um einen Staatsanwalt
unter Druck zu setzen, bekommt der Auftragskiller Larry
Gigli von seinem Chef Lenny den Auftrag, Brian, den geistig
behinderten Bruder des Staatsanwalts zu entführen. Da er
nicht weiß, was er mit dem Jungen anfangen soll, nimmt er
ihn zu sich nach Hause, um weitere Befehle abzuwarten. Doch
Lenny traut ihm den Job alleine nicht zu und engagiert Ricki,
die ihm auf die Finger gucken soll. Natürlich versucht Larry
bei ihr zu landen, auch nachdem er erfahren hat, dass sie
lesbisch ist. Weitere Probleme warten auf die beiden, als
ihr Auftraggeber verlangt, dass sie Brian einen Finger abschneiden,
doch dieser hat längst ihre Beschützerinstinkte geweckt.
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| Kommentar
Willst du fahren oder blöd
quatschen? Wird einmal in dem Film gefragt und man möchte
den Fernseher anschreien: "Fahr, aber schnell und bitte
gegen die nächste Wand!"
Aber den Film gegen die
nächste Wand gesetzt haben die Macher schon selbst
und uns bleibt es leider überlassen, das Ergebnis zu
begutachten. Wären wir Versicherungsagenten würden
wir sagen: Totalschaden, gleich zum Schrottplatz damit
und dort bitte gut vergraben.'
Dabei glaubten die Produzenten
auf der sicheren Seite zu sein. Wer muss sich schon anstrengen
und ein gutes Drehbuch mit logischen Dialogen haben, wenn
er Bennifer hat? Ja, das war damals in der Zeit als Bennifer
die Schlagzeilen so füllte, wie es Britney Spears heute
mit ihren üblen Haaren schafft. Nur um ganz sicher
zu gehen, gabs in dem Film dann auch noch den Quoten-Geistigbehinderten.
Allerdings muß man sich bei dem Müll den alle
Beteiligten dank Drehbuch so von sich geben, sehr anstrengen,
ihn zu erkennen. Die größte Anstrengung erwarten
die Produzenten von uns, wenn sie uns weismachen wollen,
die Figur der Lopez wäre intellektuell. Was wir ihr
ungefähr so abnehmen, wie lesbisch zu sein. Dieses
erwähnte lesbisch sein' scheint dann auch nur
so mal kurz eingeworfen zu sein, als Rickis Ex Robin auftaucht,
um uns zu erklären, wieso diese beiden ach so
attraktiven Menschen' nicht gleich über einander herfallen
und wir sind die Leidtragenden, weil wir das primitive Balzverhalten,
das wohl lustig sein soll und es in den 70ger Softpornos
vielleicht auch mal war, ertragen müssen.
Schmerzhafter Höhepunkt
des Films ist dann auch die Szene in der uns und Ben Affleck
eine Yogamachende Lopez erklärt, wieso es nicht um
den Penis sondern immer nur um die Vagina geht. Und auf
den Vergleich zwischen Lippen und letzterem hätte ich
gut und gerne verzichten können.
Fazit: So unaussprechlich
der Filmtitel ist, so unaussprechlich sind auch die Gräuel
dieses Filmes.
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Production
Infos
Gigli
USA, 2003, 121min, color
| Cast
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| Crew
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| Gossip |
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Der Film konnte dann
auch gleich 7 Razzie Awards unter anderem als schlechtester
Film, für den schlechtesten Schauspieler und die schlechteste
Schauspielerin 2004/2005 einheimsen.
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