| Story
Gray und Sam
sind das perfekte Team, sie haben die gleichen Interessen
und teilen sich eine Wohnung. Ihre Symbiose geht soweit,
dass sie sogar für ein Paar gehalten werden, obwohl sie
Geschwister sind. Um sich nicht mit ihrer eigenen desaströsen
Datingvergangenheit auseinander setzen zu müssen, entscheidet
sich Gray ihren Bruder zu verkuppeln. Im Hundepark treffen
sie auf Charlie, die perfekte Kandidatin. Die beiden verlieben
sich ineinander und entscheiden sich kurzfristig in Las
Vegas zu heiraten. Als eine betrunkene Charlie Gray am Jungesellinnenabend
küsst, stellt Gray schockiert zwei Dinge fest: sie ist lesbisch
und in die Braut ihres Bruders verliebt, die sich am nächsten
Tag an nichts erinnert.
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| Kommentar
Ein Film der mit Judy Garland
und einer Tanzeinlage beginnt hat schon mal einen Pluspunkt
bei mir und einer der Höhepunkte ist definitiv die Szene,
in der Gray und Charlie zu einem alten Musical tanzen. Es
ist der Moment, wo man sich wünscht, diese Leichtigkeit
würde dem gesamten Film innewohnen, doch leider geht ihm
in der Mitte, nachdem Gray ihre Gefühle für Charlie entdeckt
hat, die Luft aus. Zuviel Zeit wird für unnötige Szenen
verschenkt, bis der Regisseurin kurz vor Schluss noch einfällt,
dass sie sich noch um Grays Outing kümmern muß. Laut der
Regisseurin Sue Kramer war ihre lesbische Schwester die
Inspiration für diesen Film, vielleicht hätte sie sie mehr
in die Entwicklung der Geschichte einbeziehen sollen, so
jedoch wird das Coming-out relativ lieblos absolviert, der
Bruder wusste es eh schon immer und nachdem sich Gray versehentlich
vor der gesamten Belegschaft outet, ist sie angeblich betrübt
über die politische und gesellschaftliche Diskriminierung
von Homosexuellen. Aber trotz aller Kritikpunkte, es ist
eine lesbische Mainstreamkomödie, von denen es nie genug
geben kann und ein kurzweiliger Film, der keinem wehtut.
Für einen Film mit Lesben ist dies allein schon eine herausragende
Leistung.
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Production
Infos
USA,
2006, 96 min, color
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