| Story
Suzy und Shelly haben eine
Frauen-Punk-Rock-Band. Zwischen den Proben und ihren Gigs
haben sie jedoch eine Menge Zeit ‚coole' feministische Aktionen
zu starten, wie einen Machosprüche klopfenden Radiomoderator
zu überfallen und seine Sendung zu kappen, oder in Läden
Porno-Hefte klauen. Bei einem ihrer Auftritte trifft Shelly
auf ihren Exfreund und den Mann, der sie vergewaltigt hat.
Nach der Vergewaltigung trennte sie sich von ihrem Freund
Jimmy (ohne ihm je den Grund zu sagen), gründete zusammen
mit Susie die Band und eine Beziehung. Doch nun da sie Jimmy
wieder getroffen hat, kreisen sich ihre Gedanken um ihn.
Sie schläft mit ihm, Suzy findet es heraus und wirft sie
aus der Wohnung und der Band. Erst da realisiert Shelly,
dass die Musik ihre eigentliche Liebe ist.
|
| Kommentar
Ey, laß uns doch nen voll
coolen Film machen, so richtig mit Message und wie das Leben
in Seattle wirklich ist. Und um es authentisch zu machen,
könnten wir lauter seltsame aber coole Menschen auftreten
lassen und die dürfen dann in Zwischensequenzen ihre Ansicht
vom Leben und dem ganzen anderen Kram erzählen. So total
eindringlich und voll mit Message. Und irgendwie sollte
der Film auch witzig sein, also könnten wir die Akteure
ja so schauspielern lassen, als wären sie gerade erst 12
Jahre alt. Kommt sicher voll cool, ey. Dann noch ein paar
total hölzerne Dialoge, die unsere feministische Sozialpädagogin
schreiben könnte und fertig ist der Film.
|
|
 |
Production
Infos
Slaves
to the underground
USA, 1997, 93min, color
|