| Story:
Es
handelt sich um die wahre Geschichte zweier Mädchen,
die sich als Outsider an der gleichen Schule anfreunden.
Aber noch mehr verbindet sie, denn beide haben eine blühende
Fantasie und schwärmen für den Opernsänger
Mario Lanza und für Orson Wells. Die unscheinbare Pauline
ist begeistert von ihrer neuen feingeistigen Mitschülerin
Juliet und schon bald verbringen die beiden mehr Zeit in
ihrer eigenen Fantasiewelt als in der realen Welt. Als ihre
Freundschaft immer intensiver wird und einmal im Taumel
des Glücks auch gemeinsam im Bett endet, scheint das
Misstrauen, von Paulines Eltern vor allem die Mutter, dieser
Freundschaft im Wege zu stehen. Doch für die beiden
ist es unvorstellbar getrennt zu werden, würden sie
doch am liebsten als Schwestern zusammen leben mit Juliets
Familie und so scheint es nur eine Peson zu geben, die diesem
Glück im Wege steht. Paulines Mutter. Für die
beide gibt es nur einen logischen Ausweg, sie müssen
diese umbringen.
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| Kommentar:
Dem Film gelingt es,
die Geschichte der beiden Mädchen eindrucksstark darzustellen
und es gelingt ihm sogar in surrealen Bildern, die an Terry
Gilliam erinnern, deren Fantasiewelt lebendig werden zu
lassen. Zu keiner Zeit werden die Charaktere der Lächerlichkeit
preisgegeben (und Möglichkeiten dazu hätte es
genug gegeben), sondern vielmehr wird die schmerzhafte Reise
ins Erwachsenwerden dargestellt und das Auflehnen dagegen.
Aber es wird auch aufgezeigt, welche schlimmen Konsequenzen
dies haben kann, wenn die Grenzen zwischen realer und erträumter
Welt verwischen. Man kann sich dieser Reise ins Erwachsenwerden
nicht entziehen, auch wenn man weiß, welch schreckliches
Ende es nehmen wird. Ein Film der nicht entschuldigt, was
geschehen ist, sondern vielmehr versucht, mit ungewöhnlichen
Mitteln zu erklären, was ihm nicht zuletzt dank der
außergewöhnlichen Leistungen der beiden Hauptdarstellerinnen
gelingt. Und noch verwunderlicher ist die Leistung des Regisseurs,
bedenkt man die Filme die er vorher drehte, wie "Meet the
Feebles" und dennoch ist dieser Film zugleich auch eine
Weiterführung genau dieser Horrorfilme.
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Production
Infos
D,NZ,GB,1994,99min,color
| Cast
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| Crew
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Links
| Gossip:
Der Film beruht
auf wahren Gegebenheiten, die sich Mitte der 50ger
in Neu Seeland ereigneten und orientiert sich an den
Tagebuchauf-
zeichnungen von Pauline. 1954 ermordeten Juliet Hulme
und Pauline Parker, Paulines Mutter. Die beiden wurden
der Obhut des Staates übergeben unter der Auflage,
daß sie sich ihr Leben lang nicht mehr sehen
durften, bis Juliet Hulme 1959 das Land verließ
und beide andere Namen annahmen. Nachdem der Film
veröffentlicht wurde und große Aufmerksamkeit
erregte, stellte sich heraus, daß es sich bei
der bekannten Schriftstellerin von Kriminalromanen
Anne Perry um Juliet Hulme handelt.
Melanie Lynskey
spielte auch in "Weil
ich ein Mädchen bin - But I'm a Cheerleader"
mit.
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| Film
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