| Story:
In
Syds Wohnung tropft das Wasser von der Decke und dieser
kleine Zwischenfall führt sie einen Stock höher
und zwar in Lucys Badezimmer. Dort entdeckt Syd, die als
Redaktionsassistentin für ein Fotomagazin arbeitet,
unmengen interessanter Fotografien und erfährt, daß
Lucy eigentlich eine relativ bekannte Fotografin ist, aber
seit längerer Zeit nicht mehr kommerziell arbeitet.
Lucy und Syd freunden sich an und Syd kann Lucy überreden
eine Serie für ihr Magazin zu schießen. Lucy
handelt aus, daß ihr Syd als Redakteurin zur Verfügung
gestellt wird und hilft so auch Syd die Karriereleiter eine
Stufe hochzusteigen. Syd und Lucy verbringen nun jede freie
Minute zusammen, sehr zum Unmut von Syds Freund und auch
Lucys Freundin Greta (eine dt. ehemalige Faßbinder-Schauspielerin)
hat längst bemerkt, daß Lucy und Syd längst
mehr verbindet als ihre gemeinsame Arbeit. Bei einem gemeinsamen
Wochenende entstehen auch die für den Job benötigten
Fotografien, nur mit dem kleinen Problem, daß Syd
und Lucy darauf gemeinsam halbnackt abgebildet sind und
Syd es nicht für angebracht hält die Fotos für
das Maganzin zu verwenden. Weiters wird sich Lucy durch
Syd ihrem Drogen und Beziehungsproblem bewußt und
löst am Ende beides auf ihre eigene Art und Weise.
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| Kommentar:
Es gibt sehr selten
Filme wo die Chemie zwischen den Darstellern so stimmt,
daß die gegenseitige Anziehung für den Zuseher
schon ab der ersten Szene an spürbar ist. High Art
ist einer davon und das ist neben den hervorragenden Schauspielern
wohl auch die Hauptstärke dieses Filmes, dessen Hauptinhalt
die gegenseitige Faszination von Lucy und Syd ist. Lucy
bekommt durch die jüngere ehrgeizige Syd die nötige
Energie um ihrem Leben, das seit Jahren stillsteht wieder
Antrieb zu geben und Syd hingegen wird von Lucys bohemen
Künstlerlebensstil samt Drogen und Dauerparties magisch
angezogen.
Auch wenn Drogen eine
große Rolle spielen ist High Art sicher kein Drogenfilm
im üblichen Sinne, da auf den in diesem Genre sehr
beliebten Zeigefinger verzichtet wird, und es sich eher
um eine Bestandsaufnahme einer Künstlerclique und deren
Versuch aus dem langweiligen Alltagsleben zu entfliehen,
handelt. Das Thema Abhängikeit wird viel mehr durch
Lucys Freundin Greta (vielleicht sogar die tragischste Figur)
dargestellt, die ihr Leben ganz nach Lucy ausgerichtet hat
und sich bei Syd auch mit den Worten: "I live for Lucy"
vorstellt um sich dann doch noch mit einem "with" zu verbessern.
Homosexualität wird
wie schon in "Liebe
und andere Katastrophen" erst gar nicht zum Thema gemacht.
Es ist deutlich, daß es für Syd die erste Beziehung
zu einer Frau ist, doch das wird nicht zum großen
Problem hochgeschaukelt. Aufgrund seines tragischen Endes
sicher kein gute Laune Film für alle Tage, dafür
aber einer der den Seher auch noch nach dem Abspann weiterbeschäftigt.
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Production
Infos
USA,1998,101min,color
| Cast
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| Crew
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Links
| Gossip:
Radha Mitchell
spielte auch in "Liebe
und andere Kathastropen" und einem Kurzfilm von
Jamie Babbit (But
I´m a Cheerleader) lesbische Rollen.
High Art gewann
zahlreiche Preise bei diversen Independet Film Festivals
wie z.B. Sundance.
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| Film
bestellen: |
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