| Story
Als in Phoenix, Arizona,
ein Copkiller umgeht, setzt Captain Samuels seinen besten
Mann, Larry Kapinski auf den Fall an. Da der Cop jedoch
in der Vergangenheit zu unüberlegten brutalen Aktionen neigte,
gibt er ihm die junge Polizistin Jill Andrews zur Seite,
die ihn etwas zähmen sollte. Kapinski ist zunächst gar nicht
begeistert von seinem Babysitter, nutzt die Situation jedoch,
sie in jeder noch so unpassenden Situation anzugraben. Als
er erfährt, dass sie lesbisch ist, ist er zunächst schockiert,
es hält ihn jedoch nicht davon ab, sie bekehren zu wollen.
|
| Kommentar
In anderen Ländern verhungern
Kinder und in Hollywood wird für dieses Machwerk eines prähistorischen
Machos Geld ausgegeben. Der Hauptdarsteller soll uns als
angeblicher cooler Machobulle, der jede Frau haben kann,
verkauft werden. Er ist sich daher auch sicher, seine lesbische
Kollegin rumzukriegen und schreckt dabei vor so tollen Komplimenten,
wie "Du hast einen geilen Arsch", Kußüberfällen und als
Höhepunkt eine beinahe Vergewaltigung unter der Dusche nicht
zurück. Man wundert sich bei diesem Film dann auch wirklich,
dass er damit keinen Erfolg hat, sondern die Lesbe ausnahmsweise
einmal standhaft lesbisch bleibt. Es ist wohl das einzige
Klischee, das dieser Film nicht bedient. Leider ist ihre
Freundin Terri nicht so standhaft und der coole "Held" verewigt
dies auch noch auf einem Video, das Jill in die Hände fällt.
Jeder, der jetzt der kalten Schauer über den Rücken läuft,
bekommt vielleicht eine kleine Ahnung davon, wie es uns
beim Sehen dieses Schunds ging und dabei seid ihr nicht
einmal in den Genuß der Dialoge aus der unterirdischen Tiefe
des Diletantismusses gekommen. Ein Film, der es nicht verdient
hat, irgendwo gezeigt zu werden, nichtmal auf Tele5.
|
|
 |
Production
Infos
Arizona
Heat
USA, 1988, 85 min, color
|