USA, 1988


Story

Als in Phoenix, Arizona, ein Copkiller umgeht, setzt Captain Samuels seinen besten Mann, Larry Kapinski auf den Fall an. Da der Cop jedoch in der Vergangenheit zu unüberlegten brutalen Aktionen neigte, gibt er ihm die junge Polizistin Jill Andrews zur Seite, die ihn etwas zähmen sollte. Kapinski ist zunächst gar nicht begeistert von seinem Babysitter, nutzt die Situation jedoch, sie in jeder noch so unpassenden Situation anzugraben. Als er erfährt, dass sie lesbisch ist, ist er zunächst schockiert, es hält ihn jedoch nicht davon ab, sie bekehren zu wollen.

Kommentar

In anderen Ländern verhungern Kinder und in Hollywood wird für dieses Machwerk eines prähistorischen Machos Geld ausgegeben. Der Hauptdarsteller soll uns als angeblicher cooler Machobulle, der jede Frau haben kann, verkauft werden. Er ist sich daher auch sicher, seine lesbische Kollegin rumzukriegen und schreckt dabei vor so tollen Komplimenten, wie "Du hast einen geilen Arsch", Kußüberfällen und als Höhepunkt eine beinahe Vergewaltigung unter der Dusche nicht zurück. Man wundert sich bei diesem Film dann auch wirklich, dass er damit keinen Erfolg hat, sondern die Lesbe ausnahmsweise einmal standhaft lesbisch bleibt. Es ist wohl das einzige Klischee, das dieser Film nicht bedient. Leider ist ihre Freundin Terri nicht so standhaft und der coole "Held" verewigt dies auch noch auf einem Video, das Jill in die Hände fällt. Jeder, der jetzt der kalten Schauer über den Rücken läuft, bekommt vielleicht eine kleine Ahnung davon, wie es uns beim Sehen dieses Schunds ging und dabei seid ihr nicht einmal in den Genuß der Dialoge aus der unterirdischen Tiefe des Diletantismusses gekommen. Ein Film, der es nicht verdient hat, irgendwo gezeigt zu werden, nichtmal auf Tele5.

Production Infos

Arizona Heat
USA, 1988, 85 min, color
Cast
Larry Kapinsky Michael Parks
Jill Andrews Denise Crosby
Terri

Diana Wolfe

Crew
director John G. Thomas
script Daniel M. Colmerauer
camera Howard Wexler
 
 

 

 
 
 

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