| Story:
Mouse ist neu am Mädcheninternat
und teilt das Zimmer mit den beiden Freundinnen Tori und
Paulie. Wie gut "befreundet" Tori und Paulie tatsächlich
sind, erfährt Mouse erst, als sie einen Kuß der beiden Mädchen
beobachtet. Doch Tori und Paulie gewöhnen sich schnell an
Mouse und haben schon bald keine Hemmungen mehr, ihre Beziehung
auch in deren Anwesenheit auszuleben. Doch eines Morgens
platzt die kleine Schwester von Tori mitsamt ihren Schulfreundinnen
ins Zimmer und findet die beiden nackt in Toris Bett vor.
Von nun an ändern sich die Dinge drastisch. Tori, die Angst
vor der Reaktion ihrer strengkatholischen reichen Familie
hat, versucht mit aller Kraft sich und vor allem ihrer Umwelt
zu beweisen, daß sie hetero ist und sucht sich erstmal einen
Vorzeige-Freund. Vor Paulie zieht sie sich vollkommen zurück.
Für Paulie, die zwar nach außen hin eine rauhe Schale präsentiert,
bricht nun eine Welt zusammen und sie setzt sich in den
Kopf, Tori zurückzugewinnen, koste es was es wolle......
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| Kommentar:
Eine Warnung vorweg:
Wem High Art zu deprimierend war, sollte lieber die Finger
von Lost and Delirious lassen. Während das erste Drittel
des Filmes noch eher amüsant den Alltag in einem Mädcheninternat
und die sehr romantische Beziehung zwischen Tori und Paulie
beschreibt, wendet sich der Film ab dem Zeitpunkt als die
beiden Mädchen entdeckt werden immer weiter hin zum Dramatischen.
Lost and Delirious weicht aber vom üblichen Muster a la
(All over me
oder Two Girls
in Love), mit einem mehr oder weniger gut überstandenem
Coming Out zu enden ab und zeigt was passiert, wenn eines
der Mädchen nicht, oder noch nicht bereit ist, das Risiko
einzugehen, zu ihren Gefühlen zu stehen und damit vielleicht
die Liebe ihrer Familie und ihre Freunde aufs Spiel zu setzen.
Die Geschichte wird
aus der Sichtweise von Mouse erzählt, die zwischen den beiden
Freundinnen steht und das Drama, wie die Zuseher, hilflos
von außen betrachtet. Über die innere Gefühlswelt von Paulie
und Tori erfahren wir so auch nur sehr wenig. Die vielen
Shakespeare Zitate und Paulies verzweifelte Versuche Tori
zurückzugewinnen, (unter anderem fordert sie deren "neuen"
Freund zu einem Fechtduell auf), wirken auf den ersten Blick
vielleicht etwas übertrieben...doch sieht man dies aus der
Sichtweise eines 16jährigen unglücklichen Mädchens scheinen
ihre Handlungen doch plausibel.
Das gewisse Etwas wird dem Film aber erst durch die wirklich
hervorragenden schauspielerischen Leistungen, besonders
von Piper Perabo verliehen. Tja und sollte es Menschen geben
die nach Coyote Ugly stark an ihren schauspielerischen Talenten
gezweifelt haben, müssen diese das nun wohl öffentlich zurücknehmen
*räusper*.
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Production
Infos
Can,2001,103
min,color
| Cast
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| Crew
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Links
| Gossip
Auch in Lea Pools
erstem Film "Emporte
moi" geht es ums Erwachsenwerden und Coming
Out.
Mischa Barton (Mouse)
spielte in der US-Serie "Once and Again"
ein lesbisches Mädchen.
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