| Story
Aus Berlin geflohen
verliebt sich die deutsche Jüdin November in Paris
in Ferial, doch der Krieg holt sie durch den Einmarsch der
Deutschen in Frankreich ein. Während Ferial in Paris
unter den Besatzern bleibt, wird November bei Verwandten
in der freien Zone versteckt. Doch die deutsche Armee rückt
vor und November landet in deutscher Gefangenschaft. Dort
wird sie zur Prostitution gezwungen, kann jedoch fliehen
und gelangt zurück nach Paris, wo Ferial sie in ihrer
Wohnung versteckt. Um ihrer beider Überleben zu sichern,
nimmt Ferial eine Stelle bei einem ihrer früheren Verehrer
an, der mit den Deutschen kollaboriert.
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| Kommentar
Trotz der ähnlichen
Thematik wie Aimee
und Jaguar ist dieser Film meilenweit von dessen gekonnter
Inszenierung entfernt. Schon in der ersten Szene schreit
er einem entgegen „Achtung hier ist bemühtes Autorenkino“
und dieser Parole bleibt er auch leider seiner ganze Laufzeit
hindurch treu. Und die kommt einem verdammt lange vor und
das obwohl man andauernd das Gefühl hat, es würden
einem wichtige Szenen fehlen, die die Geschehnisse auf der
Mattscheibe erklären oder zumindest plausibler machen
würden. So hält sich die Autorin/Regisseurin auch
nicht lange auf, die Beziehung zwischen beiden Frauen entstehen
zu lassen, lieber füllt sie ihren Film mit unnötigen
Nebenhandlungen, um das Grauen des Krieges darzustellen.
Sie hätte sich lieber auf ihre Hauptfiguren konzentrieren
sollen. Denn so straucheln sie eher lustlos als liebestaumelnd
durch den Film und alle Widrigkeiten, die ihnen die Autorin
in den Weg wirft. Und die Langeweile ist auch auf den Gesichtern
der Schauspielerinnen deutlich ablesbar........ entweder
das, oder ihre mangelnde Schauspielfähigkeit.
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Production
Infos
D/Fra,
1985, 108 min, color
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