| Story:
Die meisten Szenen des
Filmes spielen sich in einem italienischen Restaurant (dem
Rossini) in München ab, wo sich die Schickeria allabendlich
trifft. Es soll ein Film gedreht werden und auf die eine
oder andere Art und Weise sind die meisten der dort Anwesenden
in dieses Projekt verstrickt. Man trifft unter anderem auf
den Autor des Buches, das verfilmt werden soll, alternde
Schauspielerinnen und junge Möchtegernschauspielerinnen,
Geldgeber, Produzenten. Besonders ehrgeizig fällt dabei
Schneewittchen auf, die sich vorgenommen hat, die Hauptrolle
in diesem Film zu spielen und die dies mit allen Mitteln
erreichen will.
Eine der kleinen Nebengeschichten
zeigt Zillie Watussnick, eine etwas abgedrehte Schauspielerin
und Nochgeliebte von Schneewittchen. Sie wird jedoch schnell
von Schneewittchen fallen gelassen, als sich dieser die
Möglichkeit bietet, sich die Rolle der Loreley zu schnappen.
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| Kommentar:
Dieser Film ist ein
typischer Dietl Film und erinnert über viele Strecken
an „Kir Royal“ doch hat der Film der sich mit der Garde
der deutschen Schauspieler schmückt einen großen
Nachteil. Und zwar die Hauptdarstellerin Veronica Ferres
(der damaligen Lebensgefährtin des Regisseurs), die
als Schneewittchen betörend sein soll, aber nur hölzern
wirkt, was neben großartigen Schauspielern wie Armin
Rohde, Martina Gedeck, Joachim Król und Meret Becker
besonders auffällt. Und dem Film fehlt es an Leben.
Er kommt einem eher wie das Prestigeobjekt des Regisseurs
vor und es dürfte sich für ihn gelohnt haben,
sahnte er doch damals alle möglichen deutschen Filmpreise
ab (dies leider auf Kosten des Filmes „Das Leben ist eine
Baustelle“).
Eine der
besten Szenen des Filmes ist die Szene, in der Zillie merkt,
daß sie es nie zu etwas bringen wird, da sie nicht
den Typ verkörpert den Regisseure suchen und sich resigniert
die Perücke vom Kopf zieht.
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Production
Infos
Rossini
oder die mörderische Frage wer mit wem schlief,144 min,color
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