| Story
Der neunjährige Mark erfriert
im Kühlraum auf dem Hof von Iris Findeisen. Natürlich gerät
die Bäuerin sofort in Verdacht, da der Tod von Mark kein
Unfall gewesen sein kann und zwischen ihr und seinen Eltern
Spannungen herrschen. Obwohl Iris beteuert zur Tatzeit bei
ihrer Ärztin gewesen zu sein, taucht eine Zeugin auf, die
Iris zu dieser Zeit in der Nähe des Tatorts gesehen haben
will. Noch verwirrter wird es, als herauskommt, wieso die
einstige Freundschaft zischen Iris und Marks Eltern, Nadja
und Bernd zerbrach. Iris und Nadja hatten eine Affäre.
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| Kommentar
Ein solider, durchschnittlicher
Tatort aus dem Kölner Umfeld, leider aber auch nicht mehr.
Zwar stehen die Beziehungen der Personen im Mittelpunkt
des Filmes, trotzdem wirkt alles etwas blutleer. Zwar ist
die Lesbe ausnahmsweise nicht die Täterin, dafür muss sie
jedoch am Ende sterben. Und hier stößt einem dann dieser
Tatort sauer auf. Nicht weil die Lesbe einmal mehr dem Klischee
zum Opfer fällt, sondern dass Nadja anscheinend so leicht
darüber hinwegkommt und sich am Ende sogar ihrem Ehemann
wieder annähert. Das Ganze wird dann auch noch von einem
Kommissar mit den Worten kommentiert, dass er hofft, die
beiden Eheleute würden zusammenbleiben. Es lässt den faden
Nachgeschmack aufkommen, dass die lesbische Beziehung eh
nur ein unbedeutendes Intermezzo war.
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Production
Infos
D,
2010, 9o min, color
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