| Story
Der
Dreiteiler nach dem Erfolgsroman "Die Muschelöffnerin"
von Sarah Waters handelt von der jungen Nan und ihrem Leben
im viktorianischen London. Sie verlässt ihre Familie nachdem
sie sich in Kitty Butler verliebt hat. Diese verdient als
Sängerin in den Musikhallen ihr Geld. Das besondere an ihrer
Darbietung ist, dass sie als Mann verkleidet auf der Bühne
auftritt. Gemeinsam als Paar vor und hinter der Bühne haben
die beiden bald großen Erfolg, doch dann erwischt sie Kitty
mit ihrem Manager Walter im Bett und muß erfahren, dass
sie vorhaben zu heiraten. Geschockt flüchtet Nan in die
Strassen Londons wo sie später von der reichen Witwe Diana
Lethaby aufgegriffen wird und in deren Wohnung sie zieht,
um als deren Sexsklavin zu fungieren.
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| Kommentar
Das Bücher und Filme
nicht die gleiche Erzählart haben ist allgemein bekannt.
Die langsame Erzählweise des Buches, das sich für die Entwicklung
und der Gefühle der Charaktere Zeit lässt wurde im Film
durch ein Stakkato an Szenen ersetzt, die sich manchmal
slapstickartig aneinander reihen und so dem Film einen humorigen
Unterton verleihen. Trotz ‚kleiner' künstlerischer Freiheiten
am Ende der Geschichte, hält sich der Film ansonsten ziemlich
satzgetreu an die Vorlage. Dies geht sogar soweit, daß die
ausschweifenden Parties bei der wohlhabenden Witwe Diana
sehr detailliert gezeigt werden (inklusive des Lederdildos).
Die ausführlichen Liebesszenen des Buches werden jedoch
unter Bettdecken gezeigt, so dass die anfängliche Entrüstung
über die Verfilmung dieses ‚Lesbenklassikers' eher erstaunt.
Lediglich die unnötige off-Stimme, die sich zu oft in das
Geschehen einmischt, anstatt die Bilder erzählen zu lassen,
nervt mitunter. Ansonsten handelt es sich um eine gelungene
Inszenierung des Senders BBC2, der sich auch schon für die
Verfilmung von "Orangen
sind nicht die einzige Frucht" verantwortlich zeichnete.
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Production
Infos
GB,
2002, 180min, color
| Cast
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| Crew
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| Links |
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| official
site |
| Jodhi
May Fanseite |
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| Gossip |
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Anna Chancellor hatte
auch in "Heiraten
für Fortgeschrittene" eine Affäre
mit einer Frau.
Keeley Hawes erwähnte
bei einem Interview selbst bisexuell zu sein.
Jodhi May spielte
in "Sister my Sister" eine Frau, die eine
sexuelle Beziehung zu ihrer Schwester hatte.
"Tipping the
Velvet" ist eine englische Redewendung für
Oralsex.
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