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Story:
Hildegard wünscht
sich nichts sehnlicher als das eine ihrer drei Töchter
ihr ein Enkelkind schenken möge. Doch Regina, Anja
und Susanne sind ganz und gar nicht an der Nachwuchsplanung
interessiert. Als Anreiz erklärt Hildegard an ihrem
60Geburtstag, dass diejenige die ihr als erstes einen Enkel
schenkt, ihre Villa bekommen wird. Die drei Schwestern sind
empört und schließen einen Pakt, nicht schwanger
zu werden. Doch sie haben die Rechnung ohne ihre Partner
gemacht. So spekuliert Reginas Ehemann, der sich verspekuliert
hat auf die Villa und auch Anjas Freundin Karin erklärt
ihrer Liebsten plötzlich, dass man sich mit dem Geld
für die Villa ein schönes Leben in Brasilien ermöglichen
kann und versucht ihr einen Samenspender zu suchen. Die
beiden geraten darüber in Streit und Anja trennt sich
von Karin, um dann in einem schwachen Moment im Bett des
Nachbarn zu landen. Innerhalb einer Woche sind alle drei
Schwestern schwanger und der Wettkampf wer als erstes ‚werfen’
wird beginnt. Schließlich gibt es eine Villa zu gewinnen.
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Kommentar:
Einmal mehr versammelt
die ARD seine üblichen Verdächtigen, darunter
Ruth-Maria Kubitschek, Marita Marschall und Tina Ruland
für eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme. Schnell
ein Buch einer der vielen Hera Linds in ein Drehbuch verwandelt,
ein paar laue Dialoge der Art ‚Ihr seit ein attraktives
Paar, vor allem Du’ und fertig ist die gediegene Freitagabendunterhaltung.
Der fette Pluspunkt des Filmes ist jedoch, wie selbstverständlich
akzeptiert wird, dass Anja lesbisch ist. Ein kurzes „das
ist Karin und ich lieb sie’ unterstützt von der
Erklärung der Oma, dass das so ist, als sei sie mit
einem Mann zusammen nur dass es keine Kinder gibt und schon
ist das Coming out perfekt und man geht über zu wichtigeren
Dingen, wie Geburtstagsfeiern und Enkekinder-einfordern.
Auch bleibt Anja durch den Film hinweg lesbisch. Nach ihrem
ihrem ‚Ausrutscher’ (der eigentlich nur dazu
da ist die Lesbe ungewollt schwanger zu bekommen) versöhnt
sie sich schnell wieder mit Karin und erleidet somit nicht
das Schicksal vieler USA-Lesben die spätestens zum
Ende des Films heterosexualisiert wurden. Lesben werden
hier als ‚Normalos’ dargestellt, die weder intelligenter,
witziger noch weniger geldgeil als der Rest der Bevölkerung
sind. Ein Hoch auf die neue TV-Welt: Lesben sind sondern
genauso beschränkt wie der Rest.
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Production Infos
Wunschkinder
und andere Zufälle, 90min, color
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Cast
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Crew
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Gossip:
Manchmal wünscht
man sich, Schauspielerinnen würden ihre Rollen
nicht immer kommentieren.
So auch bei Gesine
Cukrowski: "Die lesbische Karin ist eine sehr maskuline,
herbe Frau. Die Figur hat mich gereizt, weil sie ein
richtiger weiblicher Macho ist. Karins Charakter zu
spielen, war für mich eine Herausforderung. Obwohl
es letztendlich nicht schwierig war, eine Frauenbeziehung
darzustellen."
Nach den anfänglichen
typischen Bedenken (hier bitte den Standardsatz aus
dem Handbuch 'Schauspielerinnen über lesbische
Küsse' einfügen)dann die Erleichterung:
"Wir stellten beide fest, dass es viel entspannter
ist, eine Frau zu küssen. Es macht Spaß.
Bei Kussszenen mit Männern hofft man, dass der
andere eine solche Szene auch rein professionell sieht.
Zwischen zwei heterosexuellen Frauen ist das natürlich
kein Thema."
Wieso eigentlich
ist es immer eine Herausforderung, eine andere Frau
zu küssen? So langsam bekomt man den Eindruck,
diese 'heterosexuellen' Frauen fänden es einfacher
den K2 zu besteigen.
Für beide Schauspielerinnen
ist es übrigens nicht die erste Erfahrung als
'TV-Lesbe'.
Tina Ruland sammelte
in
'Zärtliche Begierde' ihre ersten 'Erfahrungen',
während Gesine in 'Donna Leon: Venizianisches
Finale' auch als Lesbe ungeküßt blieb.
Das Lesbenpärchen
ist auch in der Fortsetzung "Die
Hochzeit meiner Töchter" wieder zu finden.
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