USA, 2009-????


Story

137 Sekunden - genau für diesen Zeitraum fällt die gesamte Menschheit kollektiv in tiefe Bewusstlosigkeit und jeder erhält einen Einblick darin, was er in genau 6 Monaten am 29. April 2010 tun wird. Danach ist nichts mehr, wie es einmal war.

Werden die Visionen wirklich wahr werden? Viele sind davon überzeugt, so auch der FBI-Agent Mark Benford. Er hat in seiner Vision gesehen, wie er daran arbeitete herauszufinden, was hinter dem Blackout steckt und wer dafür verantwortlich ist. Schnell kann er seinen Vorgesetzten davon überzeugen, dass er den Schlüssel zur Lösung der größten Frage der Menschheit in Händen hält und mit der Hilfe von Kollegen, unter ihnen auch Janis Hawk, macht er sich daran, den Hinweisen seiner Vision zu folgen.

Production Infos

USA, 2009-????, 60min, color 
Cast
Mark Benford Joseph Fiennes
Janis Hawk Christine Woods
Maya Navi Rawat
Crew
Idee Brannon Braga
David S. Goya
Robert J. Sawyer

Links
official site
FlashForward.net
 
 

die Lesbe: (Achtung Spoiler für alle bisher in der USA gelaufenen Folgen)

Noch bevor wir überhaupt erfahren, dass Janis Hawk lesbisch ist, erfüllt sie das größte TV-Lesbenklischee, als sie sich in ihrer Vision als hochschwanger bei einer Ultraschalluntersuchung sieht. Sie ist dadurch sehr verwirrt, denn bisher hatte sie nicht den geringsten Kinderwunsch und auch nicht den passenden Partner dazu. Sie ist daher eine der wenigen, die an der Wahrheit der Visionen zweifelt.

Den ersten realen Hinweis darauf, dass sie lesbisch sein könnte, bekommen wir in Folge 1.03 (137 Sekunden) als Janis zusammen mit ihrem Kollegen Mark nach München reist, um einen Nazi in Sicherheitsverwahrung zu interviewen. Der alte Mann behauptet, wichtige Informationen über den Black-out zu besitzen, doch zuvor versucht er mit den beiden FBI-Agenten sein Spiel zu treiben. Er bemerkt Janis Daumenring und erwähnt süffisant, dass Lesben in den osteuropäischen Ländern, am linken Daumen einen Ring trugen, um sich gegenseitig erkennen zu können. Doch weder Janis noch Mark gehen auf dieses kleine Spielchen ein.

Gewissheit, dass der alte Nazi Recht hatte, bekommen wir erst in Folge 1.05 (Machtspiele). Janis trifft sich mit der Köchin Maya zu einem Date, das in Janis Bett endet. Doch die möglich aufkeimende Beziehung kommt jäh zum Ende als Maya im ‚Mosaic' (einer Internetseite, auf der jeder seine Vision hineinstellen kann) auf Janis Vision stößt. Janis verlässt daraufhin verstört (ist sie sich doch selbst immer noch nicht sicher, was ihre Vision zu bedeuten hat) das zweite Date.

Auf dem Nachauseweg wird Janis von zwei Fremden angegriffen, bevor sie sie jedoch ausschalten kann, wird sie angeschossen. Zwar kann durch eine Notoperation ihr Leben gerettet werden, jedoch erleidet sie dabei solche Verletzungen, dass die Wahrscheinlichkeit, dass sie jemals schwanger werden könnte, sehr gering ist. Und wie immer möchte man das, was man nicht haben kann und Janis beschäftigt sich plötzlich intensiv mit den Optionen, die ihr bleiben, um schwanger zu werden. Von einem Arzt lässt sie sich sogar die Adresse einer Spezialistin für künstliche Befruchtung geben, denn der altmodische Weg kommt weiterhin nicht für sie in Frage. Sie ist und bleibt, wie sie dem Arzt versichert, lesbisch.

 
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