|
Story

Während Lesben erst 2004
durch "The L-Word"
ihre erste eigene Serie, mit fast ausschließlich lesbischen
Charakteren bekamen, konnte sich die schwule Community schon
2000 über "Queer as Folk" freuen.
Die Serie, rund um eine
Gruppe befreundeter Schwuler, stammt ursprünglich zwar aus
England, lief dort aber nur 2 Jahre. Dann kam der US-Sender
Showtime (auf dem später auch The L-Word läuft) verlegte
das Geschehen einfach nach Pittsburgh, tauschte die Namen
aus und produzierte frei nach der englischen Vorlage seine
eigene amerikanische Version.
Ein Vorgehen, das US-Sender schon mehrmals mit erfolgreichen
englischen Serien versucht hatten, diesesmal ausnahmsweise
sogar mit Erfolg.
Eine Serie mit lauter Schwulen
und freizügigen Sexszenen war zwar ein risikoreiches Projekt
und führte zu großer Kritik und Protesten, vor allem in
den konservativen Teilen der USA, doch die Einschaltquoten
schoßen in die Höhe und so konnte sich Queer as Folk 5 Jahre
lang im TV halten.
Ebenfalls von Anfang an
mit dabei ist das Lesbenpärchen Melanie und Lindsay, die
gleich zu Beginn der Serie, dank einer Samenspende von einem
der schwulen Freunde, eine Familie gründen.
|